Akong Rinpoche

 Akong Rinpoche wurde 1939 in Tibet geboren. Er wurde im Alter von 3 Jahren als Reinkarnation des 1. Akong Lama inthronisiert und trat im Alter von 6 Jahren ins Kloster ein, wo ein intensives Training begann. Seine Ausbildung umfasste nicht nur die Lehren des Buddhismus, sondern auch die der Medizin. Er hatte als Abt die Verantwortung für mehrere Klöster. Nach seiner Flucht aus dem besetzten Tibet 1959 gründete er 1967 in Schottland zusammen mit Chögyam Trungpa Rinpoche das damals erste tibetisch-buddhistische Meditationszentrum und Kloster im Westen, Samye Ling.

In Zusammenarbeit mit westlichen Psychotherapeuten entstand Tara Rokpa (Tara ist Sanskrit und heißt befreien oder Methode der Befreiung, Rokpa ist tibetisch und heißt Hilfe, Beistand). Tara Rokpa ist ein selbstverantwortlicher Prozess innerer Reife. Seine Grundlage ist Selbsterkenntnis und die Entwicklung von Mitgefühl gegenüber uns selbst und anderen. Es basiert auf Philosophie, Psychologie und Meditationserfahrung des Mahayana-Buddhismus verbunden mit westlicher, psychotherapeutischer Sichtweise und Methoden.

Darüber hinaus hat Akong Rinpoche auch Rokpa International gegründet. Dies ist eine Wohltätigkeitsorganisation, die weltweit Notleidenden und Mittellosen hilft.

Akong Rinpoche ist ein kompetenter Meister des Vajrayana und besitzt die Überlieferung des Mahamudra. Er ist bekannt für sein tiefes Verständnis der westlichen Lebensverhältnisse, seinen unschätzbaren spirituellen Rat und seine geistige Führung. Er hat nicht nur großes Mitgefühl und große Geduld, sondern lehrt auch eine Bescheidenheit, die er Tag für Tag vor lebt.